Kinderwecker digital – Hintergrundinfos

Ein digitaler Wecker für Kinder sorgt dafür, dass selbst die Kleinen schon früh lernen, selbstständig aufzustehen. Deshalb sind Kinderwecker generell ab dem Kindergartenalter bzw. spätestens mit Eintritt ins Schulleben eine gute Wahl. Zu diesem Zeitpunkt stellen sich viele Eltern allerdings die Frage: Sollte ein Kinderwecker digital oder analog sein? Diese Frage ist durchaus berechtigt, denn für kleine Kinder sind Wecker mit einem digitalen Ziffernblatt nur bedingt geeignet. Bei älteren Kindern zeigen sich hingegen einige Vorteile. Ein Kinderwecker kann häufig mehr, als nur die exakte Uhrzeit anzuzeigen – viele Modelle sind mit Zusatzanzeigen und sogar zusätzlichen Funktionen ausgestattet.

Kinderwecker digital: ab welchem Alter?

kinderwecker digitalEin digitaler Kinderwecker verfügt insbesondere über den Vorteil, dass sich die Uhrzeit exakt ablesen lässt. Durch große Ziffern wird es Kindern erleichtert, die Ziffern innerhalb kurzer Zeit im wahrsten Sinne des Wortes zu entziffern. Dazu muss das Kind jedoch bereits in der Lage sein, die Ziffern lesen zu können. Während Kinder im Vorschulalter zumeist schon einstellige Ziffern lesen können, gestaltet sich dies bei zweistelligen Ziffern, wie sie für das Lesen einer digitalen Uhr benötigt werden, oftmals deutlich schwieriger. Zugleich ist ein digitaler Wecker für Kinder nicht zum Lernen der Uhr geeignet. Durch die Ziffern erhält der Nachwuchs nur schwer einen Bezug zur voranschreitenden Uhrzeit, was bei einer analogen Uhr hingegen sehr gut durch die sich drehenden Zeiger möglich ist.

Für Kinder, die bereits das analoge Ziffernblatt einer Uhr lesen können, sind digitale Kinderwecker hingegen sehr gut geeignet. Ein festes Alter gibt es für diesen Zeitpunkt nicht, denn jedes Kind entwickelt sich in seiner eigenen Geschwindigkeit und hat unterschiedliche Vorlieben. Während sich einige Kinder bereits mit drei bis vier Jahren für Zahlen begeistern und von sich aus auf die Uhr aufmerksam werden, geschieht dies bei anderen Kindern erst im Laufe des Vorschul- bzw. Schulalters. Damit kann die Frage, wann ein digitaler Kinderwecker die richtige Wahl ist, nicht pauschal beantwortet werden.

Worauf ist bei einem digitalen Kinderwecker zu achten?

Bei einem Wecker für Kinder sollten andere Details beachtet werden, als es bei Modellen für Erwachsene der Fall ist:

  • Große Ziffern und klare Struktur: Für Kinder gestaltet sich das Ablesen der Uhrzeit einfacher, wenn sie in großformatigen Ziffern dargestellt wird. Insbesondere dann, wenn Kinder noch unsicher im Lesen der Zahlen sind. Eine klare Struktur unterstützt die schnelle Ablesemöglichkeit zusätzlich.
  • Einfache Bedienelemente und eine unkomplizierte Menüführung: Sie sorgen dafür, dass selbst Kinder die Uhr bedienen können. Das ist besonders wichtig, wenn die Weckfunktion der Uhr genutzt wird. Die Kinder sollten in der Lage sein, den Weckton am Morgen selbsttätig abzustellen.
  • Nicht zu laut und schrill: Das Gehör von Kindern ist sensibler, als das von Erwachsenen. Damit es keinen Schaden nimmt und sich die Kleinen beim Ertönen nicht erschrecken, sollte die Weckfunktion deshalb nicht zu laut sein.

Kinderwecker digital: häufig erweiterter Funktionsumfang

Als Alternative zum klassischen Weckton gibt es auch Modelle mit Naturklängen, Licht oder Musik. Dies kann dazu beitragen, dass die Kinder am Morgen sanfter erweckt werden. Zu den weiteren Vorteilen digitaler Kinderwecker zählen die oftmals vorhandenen Zusatzfunktionen. Anders als bei analogen Modellen lassen sich bei digitalen Varianten viele Anzeigeelemente auf einem Ziffernblatt unterbringen. Dennoch muss darunter nicht die Übersichtlichkeit leiden. Neben der Uhrzeit ist häufig beispielsweise noch eine Anzeige des Datums auf dem Ziffernblatt integriert. Verfügt das Modell über einen Temperatursensor, dann wird sogar die Temperatur mit angezeigt. Dies kann auch Eltern die Temperaturkontrolle im Kinderzimmer erleichtern.

Spezielle Projektionswecker können je nach Modell die Uhrzeit an eine gewünschte Stelle im Kinderzimmer, direkt an die Wand oder die Zimmerdecke projizieren. Das erleichtert Nutzern das Ablesen der Uhrzeit in der Nacht oder am frühen Morgen. Ein kurzer Blick genügt und die Kinder erkennen sofort, ob es Zeit ist, aufzustehen oder ob sie noch weiter schlafen können. Andere Modelle verfügen über eine Sternhimmelprojektion oder andere Highlights, wodurch die Kinder durch den Kinderwecker nicht nur beim Erwachen am Morgen, sondern ebenso beim Einschlafen in der Nacht unterstützt werden.

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